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Zertifikate ohne Stress: Automatisierung mit ACME

Zertifikate ohne Stress: Automatisierung mit ACME

Abgelaufene SSL-Zertifikate sind peinlich und gefährlich. Trotzdem passiert es immer wieder, weil das manuelle Beantragen, Validieren und Einspielen von Zertifikaten fehleranfällig ist. Die Lösung heißt Automatisierung — und der De-facto-Standard dafür ist das ACME-Protokoll.

Was ist ACME?

ACME (Automatic Certificate Management Environment) erlaubt es, den gesamten Lebenszyklus eines Zertifikats zu automatisieren. Bekannt geworden durch Let’s Encrypt, unterstützen heute fast alle großen CAs (und auch interne Lösungen wie Smallstep) diesen Standard.

Die Vorteile der Automatisierung

  • Keine Ausfälle mehr: Das System verlängert das Zertifikat rechtzeitig vor Ablauf.
  • Höhere Sicherheit: Kürzere Laufzeiten (z.B. 90 Tage) minimieren das Risiko bei einem kompromittierten Schlüssel.
  • Zeitersparnis: Einmal eingerichtet, müssen Sie sich nie wieder um das Zertifikat kümmern.

Tool-Empfehlung: acme.sh

Für Linux-Umgebungen ist acme.sh ein hervorragendes, schlankes Tool. Es kommt ohne große Abhängigkeiten aus und unterstützt hunderte von DNS-Providern für die Validierung.

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# Beispiel: Zertifikat via DNS-API anfordern
acme.sh --issue --dns dns_cf -d meine-domain.de

Fazit

Zertifikate manuell zu verwalten, gehört der Vergangenheit an. Wer heute noch händisch .crt Dateien kopiert, verschenkt wertvolle Zeit. Setzen Sie auf ACME und schlafen Sie ruhiger!

Wir unterstützen Sie gerne bei der Automatisierung Ihrer Zertifikat-Infrastruktur.

This post is licensed under CC BY 4.0 by the author.