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Der souveräne Arbeitsplatz: Freiheit durch Open Source

Der souveräne Arbeitsplatz: Freiheit durch Open Source

Abhängigkeit von einzelnen Software-Giganten kann für Unternehmen und Profis zum Risiko werden. Lizenzänderungen, Cloud-Zwang oder plötzliche Feature-Streitigkeiten können den Arbeitsalltag massiv stören. Das Konzept des “souveränen Arbeitsplatzes” setzt dagegen auf Unabhängigkeit und Wahlfreiheit.

Was macht einen Arbeitsplatz “souverän”?

Digitale Souveränität bedeutet, dass man selbst die Kontrolle über seine Daten und die genutzte Software behält.

Die Kernvoraussetzungen:

  • Offene Standards: Datenformate müssen herstellerunabhängig sein.
  • Open Source Software: Der Code ist einsehbar und (theoretisch) veränderbar.
  • Wahlfreiheit beim Hosting: Ob Cloud, On-Premise oder Hybrid — Sie entscheiden, wo Ihre Daten liegen.

Die technischen Bausteine

Ein moderner, souveräner Stack könnte so aussehen:

  • Betriebssystem: Linux (z.B. Debian oder Ubuntu) oder ein gehärtetes macOS.
  • Collaboration: Nextcloud für Dateien und Kontakte.
  • Office: LibreOffice oder OnlyOffice als native Alternative.
  • Kommunikation: Matrix oder Signal statt proprietärer Messenger.

Der Weg dorthin

Man muss nicht von heute auf morgen alles umstellen. Ein souveräner Arbeitsplatz kann schrittweise entstehen. Fangt mit den kritischsten Daten an und ersetzt proprietäre Lösungen dort, wo es am wenigsten schmerzt.

Echte Autonomie in der IT ist kein Luxus mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wir begleiten Sie gerne auf diesem Weg!

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