Hyperautomation: Mehr als nur Skripte schreiben
Automatisierung ist nichts Neues. Aber “Hyperautomation” geht einen entscheidenden Schritt weiter. Es ist nicht mehr das einzelne Skript eines Administrators, sondern ein strategischer Ansatz, bei dem alles im Unternehmen automatisiert wird, was auch nur im Ansatz automatisierbar ist. Dabei kommen KI, Machine Learning und Low-Code-Plattformen zum Einsatz.
Die Evolution der Automatisierung
Früher haben wir Backups geskriptet. Heute lassen wir KI-Modelle erkennen, ob ein Prozess ineffizient ist, und lassen einen Bot die Routineaufgaben übernehmen. Hyperautomation verbindet verschiedene Werkzeuge:
- RPA (Robotic Process Automation): Ersetzt stumpfes Copy-Paste zwischen Systemen.
- Process Mining: Analysiert echte Arbeitsabläufe und findet Flaschenhälse.
- KI & LLMs: Verarbeiten unstrukturierte Daten (wie E-Mails) und treffen einfache Entscheidungen.
Der Nutzen für das Business
Der größte Hebel ist nicht die Zeitersparnis an sich, sondern die Fehlerreduktion und die Skalierbarkeit. Ein automatisierter Prozess schläft nicht, braucht keinen Kaffee und macht bei der 1.000sten Wiederholung genau das Gleiche wie beim ersten Mal.
Wo fängt man an?
Suchen Sie nach Prozessen, die “High Volume, Low Complexity” sind. Dokumentieren Sie diese sauber und prüfen Sie, welches Tool am besten passt. Aber Vorsicht: Ein schlechter Prozess, den man automatisiert, bleibt ein schlechter Prozess — er wird nur schneller schlecht.
Hyperautomation ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit in einer digitalen Welt. Seid ihr bereit für den nächsten Schritt?
