Homebrew: Der fehlende Paketmanager für macOS
Wenn man von Linux zu macOS wechselt, vermisst man oft eines schmerzlich: Einen einfachen Weg, Software über das Terminal zu installieren. Apple liefert zwar vieles mit, aber oft in veralteten Versionen oder eben gar nicht. Die Lösung für fast alle Mac-Enthusiasten heißt: Homebrew.
Warum Homebrew Pflicht ist
Homebrew (oft einfach brew genannt) installiert all die Dinge, die Apple “vergessen” hat. Ob es nun git, python, node oder einfach nur kleine Utility-Tools wie htop sind — mit einem einfachen brew install ist alles in Sekunden startklar.
Die Installation: Ein Einzeiler
Die Installation ist denkbar einfach. Man kopiert das offizielle Script von brew.sh in das Terminal:
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/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"
Danach muss man meistens noch zwei Zeilen in seine .zprofile oder .zshrc einfügen, damit der brew-Pfad bekannt ist. Homebrew führt einen aber perfekt durch diesen Prozess.
Die wichtigsten Befehle für den Alltag
brew update: Holt die neuesten Informationen über verfügbare Pakete.brew upgrade: Aktualisiert alle installierten Tools auf die neueste Version.brew install <tool>: Installiert ein neues Paket.brew list: Zeigt an, was bereits installiert ist.brew cleanup: Löscht alte Versionen und räumt die Festplatte auf.
Casks: Desktop-Apps per Terminal
Ein oft unterschätztes Feature ist Homebrew Cask. Damit lassen sich auch “echte” Mac-Apps wie Google Chrome, Visual Studio Code oder Spotify installieren.
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brew install --cask visual-studio-code
Fazit
Ohne Homebrew ist ein Mac für mich nur ein halber Rechner. Es spart Zeit, hält das System sauber und macht die Software-Verwaltung zum Kinderspiel. Wer viel im Terminal arbeitet, kommt an brew nicht vorbei.
