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PowerShell Security: So bleiben Ihre Secrets geheim

PowerShell Security: So bleiben Ihre Secrets geheim

PowerShell ist das Schweizer Taschenmesser für Administratoren. Aber mit großer Macht kommt große Verantwortung — besonders wenn es um den Umgang mit Passwörtern, API-Keys und anderen sensiblen Daten in Skripten geht. Passwörter im Klartext im Quellcode zu speichern, ist ein absolutes No-Go.

Das Problem mit Hardcoded Credentials

Skripte landen oft in Git-Repositories oder auf Netzwerkfreigaben. Werden dort Passwörter im Klartext hinterlegt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Unbefugter darauf zugreift. Das ist eine Einladung für Hacker!

Bessere Alternativen

  1. PSCredential-Objekte: Nutzen Sie Get-Credential, um den Benutzer interaktiv nach dem Passwort zu fragen. Das Passwort landet verschlüsselt im Speicher.
  2. Microsoft SecretManagement Modul: Dieses modulare Framework erlaubt es, Secrets in verschiedenen “Vaults” (z.B. KeePass, Azure Key Vault oder dem lokalen Windows Credential Manager) zu speichern und sicher abzurufen.
  3. GMSA (Group Managed Service Accounts): Für geplante Aufgaben auf Servern sind GMSAs ideal. Windows kümmert sich um die Passwort-Rotation, und das Skript braucht keine Zugangsdaten mehr zu kennen.

Ein kleiner Tipp aus der Praxis

Wenn Sie Secrets lokal speichern müssen, nutzen Sie die DPAPI (Data Protection API) über Export-CliXml. Die so erstellte Datei kann nur auf demselben Rechner von demselben Benutzer wieder entschlüsselt werden.

Sicherheit in der Automatisierung fängt beim Umgang mit Secrets an. Sauber programmiert ist halb gewonnen!

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